Verstopfung – So kommt Schwung in die Verdauung

Verstopfung – Tagelang will es nicht klappen mit dem großen Geschäft. Und funktioniert es dann endlich, so nur unter größter Anstrengung – und irgendwie auch nicht komplett. Läuft dieser Kampf mit der Darmentleerung über drei Monate, spricht man von chronischer Verstopfung (Ostipation). Die Ursachen sind häufig hausgemacht: falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Stress können den Darm träge machen, Reisen oder auch neu verordnete Medikamente.

Verstopfung – So kommt Schwung in die Verdauung




Bewusster leben und essen

Verstopfung - So kommt Schwung in die Verdauung

Bewusster leben und essen – Fotolia © Mita Stock Images

Sport sowie eine ballaststoffreiche Ernährung tun deshalb oft Wunder. Tauschen Sie Weiß- gegen Vollkornbrot, meiden Sie stopfende Lebensmittel wie Bananen, Möhren, Lauch, Schokolade, Rotwein und Schwarztee. Abführend wirken Bohnen, Sauerkraut, Rhabarber und Rote Bete. Trockenobst sowie Quellmittel in Leinsamen, Kleie oder Flohsamen bringen die Verdauung ins Gleichgewicht. Trinken Sie viel dazu, mindestens zweieinhalb Liter am Tag, damit die Stoffe ausreichend Wasser zum Aufquellen haben. Ist Ihr Bauch keine Ballaststoffe gewohnt, gehen Sie die Nahrungsumstellung langsam an. So vermeiden Sie schmerzhafte Blähungen.

Was bringt außerdem den Darm auf Trab?

  • Ein morgendliches Glas warmen Wassers auf nüchternen Magen
  • Joghurt und Kefir mit lebenden Milchsäurebakterien
  • Gutes Zerkauen von Speisen
  • Bauchmassagen mit langsam kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn
  • Zeit und Ruhe beim Toilettengang

Alarmzeichen erkennen

Schnell zum Ziel führen Abführmittel – sie sind aber keine Langzeitlösung. Nehmen Sie sie nur nach Absprache mit Ihrem Arzt. Ihn sollten Sie auch zu Rate ziehen, wenn ein neues Medikament die Verstopfung verursacht, wenn sich die Stuhlgewohnheiten schlagartig ändern oder weitere Symptome auftauchen. Denn Anzeichen wie Schleim oder Blut im Stuhl, Gewichtsverlust oder ein schlechteres Allgemeinbefinden beispielsweise können auf ernsthafte Erkrankungen hindeuten.

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