Kalzium, Sport und Vitamin D gegen Osteoporose

Osteoporose schleicht sich an. Meist bemerkt man sie erst, wenn sie sich bereits breit gemacht hat: ein Knochenbruch aus banalem Grund, ständige Rückenschmerzen. Oder Sie sind mit einem Mal nicht mehr so hoch gewachsen wie noch vor einem Jahr. Häufig ist Östrogenmangel schuld, dass die Knochen „morsch“ werden, manchmal eine genetische Veranlagung, eine andere Erkrankung oder die Einnahme bestimmter Arzneimittel, zum Beispiel Kortison.

Kalzium, Sport und Vitamin D gegen Osteoporose


Der Knochenabbau lässt sich medikamentös stoppen, der Knochenaufbau fördern. Welche Medikamente gegen Osteoporose zum Einsatz kommen, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Gleich hingegen sind die Grundregeln für ein „knochenfreundliches“ Leben:


  • Essen Sie kalziumreich: Milchprodukte, grünes Gemüse wie Brokkoli oder Fenchel, Kräuter, Nüsse.
  • Trinken Sie natriumarmes Mineralwasser mit einem Kalziumgehalt von mindestens 400 mg.
  • Meiden Sie phosphathaltige Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Fertiggerichte, Schmelzkäse, Linsen und Colagetränke. Phosphor macht Kalzium für den Körper unbrauchbar.
  • Nehmen Sie Vitamin D zu sich, damit Ihr Körper das Kalzium in die Knochen einbauen kann. In Seefisch und Milchprodukten ist Vitamin D enthalten. Bei Sonneneinstrahlung bildet der Körper es selbst. Vitamin-D-Tabletten beugen einem Mangel vor.
  • Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin.
  • Lassen Sie Ihre Muskeln gegen die Schwerkraft arbeiten. Vor allem die mechanische Stoßbelastung fördert den Knochenaufbau: Treppensteigen, Seilspringen, gezieltes Krafttraining.
  • Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung.
  • Beugen Sie Stürzen vor: Machen Sie Ihre Wohnung stolperfallenfrei, nutzen Sie die korrekte Brillenstärke und gut sitzendes Schuhwerk.

Brüche reparieren

Bei osteoporotisch bedingten Knochenbrüchen stehen verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel „Kyphoplastie“ und „Vertebroplastie“ bei Wirbelkörperfrakturen. Häufig schafft es der Körper aber auch allein durch den natürlichen Heilungsprozess.

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